Ich fotografiere nicht nur Räume.
Ich suche nach Momenten, in denen Licht und Struktur eine eigene Sprache entwickeln.
Meine Fotografie entsteht aus der Beobachtung von Licht, Linien und räumlicher Spannung. Ich arbeite mit reduzierten Formen, ruhigen Flächen und minimalistischen Strukturen. Architektur und Landschaft werden dabei zu grafischen Elementen, in denen sich Ordnung, Rhythmus und Balance zeigen. In dieser Reduktion entsteht eine stille Bildwelt, in der Licht, Form und Raum miteinander in Beziehung treten.
Corido ist der Ort, an dem ich diese Arbeiten zusammenführe. Die fotografischen Serien untersuchen Raum als visuelle Erfahrung. Perspektive, Leere und Maßstab spielen dabei eine zentrale Rolle.
Der Mensch erscheint nur gelegentlich im Bild. Als kleine Figur im Raum macht er die Dimension von Architektur sichtbar und wird Teil einer stillen, fast zeitlosen Komposition.