Hey, diese Foto ist © Hey, this photo is ©

 

„Die Fotografie ist mein Leben“

 

“Selbstportrait – ja, aber nur mit meiner Kamera! Über mich selbst zu schreiben ist dagegen nicht so ganz meine Sache.

Um aus dem Schlamassel rauszukommen, habe ich daher einen kleinen Trick angewendet und eine Freundin gebeten, dies für mich zu tun. Ich bin also sozusagen völlig unschuldig an dem folgenden Text über meine Person :-).

Ganz hat sie mich dann aber doch nicht aus der Pflicht entlassen und darauf bestanden, dass ich zumindest ein paar Fragen persönlich beantworte. Das wiederum habe ich gerne getan.

Viel Freude beim virtuellen Spaziergang auf meiner Website

Ihr
Thomas Becker

Über Thomas Becker

Thomas Becker, Jahrgang 1976, lebt in Dortmund, wo der Grafikdesigner sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Er fotografiert leidenschaftlich gern und hat ein Auge für „die Dinge hinter den Dingen“. Seine ausdrucksstarken Fotografien berühren, nicht zuletzt weil sie Geschichten erzählen – am liebsten von Menschen. Mal dramatisch oder geheimnisvoll, mal glamourös und dann wieder natürlich schlicht – und immer emotional. Er nimmt seinen Protagonisten – ob Model oder schwerkranker Patient im Rollstuhl – die Scheu vor der Kamera. Schafft Vertrauen. Weil sich die Menschen öffnen gewinnen seine Fotografien eine teilweise magische Intensität.

Neben seinem Blick für Menschen hat er ein untrügliches Gefühl für Bildkompositionen. Immer auf der Suche nach neuen Motiven verliert er nie den Blick für das Wesentliche. Authentizität ist oberste Prämisse. Der gebürtige Pole – Mutter Polin, Vater Deutscher – überrascht immer wieder mit ungewohnten Perspektiven oder fängt jenen einen, ganz besonderen Moment ein. Das gilt für Portraits ebenso, wie für Naturaufnahmen, Events oder Dokumentationsstrecken, wie beispielsweise über die Love Parade 2010 oder den Ausflug einer Gruppe Intensivpatienten an die Ostsee.

Statements von Thomas Becker

Wie bist du ursprünglich zur Fotografie gekommen?

„Wie alles begann?! Das war schon während meiner Grundschulzeit in Polen. Da gab es eine Dunkelkammer, in der – damals noch analog – Filme entwickelt wurden. Damit habe ich eine zeitlang mein Taschengeld aufgebessert, bis ich eines Tages selbst zur Kamera gegriffen habe, statt immer nur fremde Filme zu entwickeln. Ab da war ich der Fotografie verfallen und habe mein ganzes Taschengeld in den Kauf von Filmen gesteckt – was zu der Zeit eine ziemlich teure Angelegenheit war.“

Und wie kam es, dass du aus deiner Leidenschaft deinen Beruf gemacht hast?

„Fotografiert habe ich seit meiner Schulzeit eigentlich immer. Als wir 1991 nach Dortmund umgezogen sind, habe ich mich erst auf Grafikdesign fokussiert, aber auch immer nebenbei fotografiert. Erst weiterhin analog, bis ich 2005 auf digitale Fotografie und Bildbearbeitung umgestiegen bin. Mit der Zeit wurde mir immer wieder von verschiedenen Seiten meine Begabung im Bereich der Fotografie attestiert und die Aufträge wurden – anfänglich über Mund-zu-Mund-Propaganda – immer mehr.“

Was waren die bisherigen Highlights deiner Karriere als Fotograf?

„Das war sicherlich 2012 eine Kooperation mit dem Sender Pro Sieben, der meine Fotos, die ich für eine Teilnehmerin von Heidi Klums „Germany’s Next Top Model“ gemacht hatte, in einer Reportage verwendete. Das hilft natürlich dabei, um bei einem größeren Publikumkreis sowie in der Modebranche bekannter zu werden.

Und was fotografierst du am liebsten?
„Eindeutig Charakterportraits. Meine andere Leidenschaft gehört der Dokumentationsfotografie. Zum anderen arbeite ich aber auch nach wie vor als Foto-Coach für Privatkunden – ebenfalls eine sehr spannende Aufgabe. Fotografie ist einfach mein Leben. In allen Varianten. Beruflich, aber auch als kreativer Zeitvertreib, bei dem ich herrlich entspannen kann.“